Gartenpflanze des Monats April: Die Petunie

Gartenpflanze des Monats April: Die Petunie

Die Petunie: pflegeleicht und mit großer Auswahl 

Mit ihren großen trompetenförmigen Kelchen ruft die Petunie in alle Himmelsrichtungen, dass der Frühling nun wirklich begonnen hat. Die farbenfrohen einjährigen Sommerblüher lassen sich vielseitig einsetzen, beispielswese in Hängekörben, Kübeln, Pflanzbeuteln für die Mauer und in Kästen. Direkt in den Garten gepflanzt, glänzt die Petunie zwischen Bodendeckern in Rabatten. Sie hat echtes Durchhaltevermögen: gut gepflegt blüht die Petunie bis zum ersten Frosteinbruch und sorgt die ganze Zeit über für ein Blütenmeer im Garten.

Sortimentsauswahl ​

Einfarbig, gepunktet, gestreift, mit einzelnen oder gefüllten Blüten und in all den wunderschönen Farben des Regenbogens, bis zu fast schwarzen Blüten – die Auswahl bei Petunien ist überwältigend, auch wenn sie manchmal ganz anders bezeichnet wird. Bekannte Serien wie Surfinia, Crazytunia oder Cascadia beschreiben mit ihren Namen bereits ihre besonderen Eigenschaften: lange Triebe, aparte Blütenformen oder eine Wolke herabhängender Blüten.

Wissenswertes Petunie

  • Die Pflanze ist verwandt mit Nicotiana, die als Tabakpflanze bekannt ist.
  • Die Petunie erhielt ihren Namen im Jahr 1789 vom französischen Botaniker Antoine Laurent de Jussieu (1748-1836). Er ließ sich von dem inspirieren was er kannte: Pétun war seinerzeit die Bezeichnung für Tabak. 
  • Die Künstlerin Georgia O'Keeffe hatte 1925 ihren Durchbruch mit einem Petunien-Gemälde. Sie hatte in ihrem Sommerhaus am Lake George violette und blaue Petunien gepflanzt und war so verliebt darin, dass sie die Blumen auf der Leinwand in sinnlichen Close-ups festhielt, die zu einer echten Sensation wurden.  
  • Bienen sind verrückt nach dem Nektar der Petunie, so dass die Pflanze viel Leben in den Garten bringt. 

Herkunft

Die Petunie stammt aus Südamerika, wo sie in Brasilien und Argentinien wächst. In der Natur sehen die Pflanzen deutlich magerer aus, als die uns bekannten, deren Blütenfülle durch die Kreuzungen der Gärtner entstanden ist. Es gibt hunderte Hybriden im Handel und die Züchter kommen mit immer neuen Sorten, die wieder neue Farben oder Formen aufweisen oder beispielsweise beständiger gegen Regen sind.  

Quelle: www.blumenbuero.de