Gartenpflanzen des Monats Juli: Sommerzwiebelpflanzen im Topf

Gartenpflanzen des Monats Juli: Sommerzwiebelpflanzen im Topf

Farbenfrohe, imposante und sommerliche Zwiebelpflanzen

Viele Menschen kennen die Zwiebelpflanzen, die im Frühjahr blühen. Aber gerade in den Sommermonaten steht ein vielfältiges Sortiment aus Zwiebelpflanzen zur Verfügung, die im Topf angeboten werden, um auf der Terrasse für Farbe und eine stimmungsvolle Atmosphäre zu sorgen. Für die Gartenpflanze des Monats Juli haben wir eine Auswahl von drei sommerblühenden Zwiebelpflanzen im Topf getroffen: Calla, Lilie und Milchstern. Variantenreich, in vielen Farben erhältlich und wirklich imposant. Das gilt für jede einzelne dieser Pflanzen, aber auch in Kombination miteinander und mit anderen Gartenpflanzen.

Sommerzwiebelpflanzen im Topf: Calla, Lilie und Milchstern​

Die Zantedeschia wird häufig auch als Calla oder Aronstab bezeichnet. Früher war eigentlich nur Zantedeschia aethiopica für ihre eleganten Blüten bekannt. Diese Pflanze hat große weiße Kelche und kann im Garten eine stattliche Größe erreichen. Inzwischen gibt es im Handel aber auch kompaktere Arten, in vielen verschiedenen Farben. Deren Hochblätter leuchten weiß bis orange und dunkelviolett bis gelb. Die Blütenstände sind kleiner und die Pflanzen haben häufig eine hübsche Blattzeichnung mit silberfarbenen Sprenkeln. 

Die Topflilienarten sind allesamt aus Kreuzungen entstanden. Viele der ursprünglichen Arten stammen aus Japan, China und Korea. Der Name LA (Longiflorum x Asiatische Hybriden) ist ein latinisierter Pflanzenname für diesen Lilientyp. Typisch für diese Kreuzung sind viele Blütenknospen am Stiel und Blätter, die am Stiel entlang wachsen. Je größer die Zwiebel, desto mehr Knospen bilden sich am Stiel. Diese am häufigsten vorkommenden Lilien im Topf haben große Blüten, duften stark und haben oft pastellfarbene Blütenblätter. Ihr Farbspektrum variiert von Gelb, Orange und Rot bis Rosa und Weiß. Es gibt auch Lilien mit zweifarbigen Blüten sowie mit zusätzlichen Flecken oder Sprenkeln im Blütenkelch.

Ornithogalum, wie der Milchstern offiziell heißt, wächst mit einem blattlosen Stiel, an dessen Ende sich die Blüte aus einer prachtvollen Blattrosette entwickelt. Der Name Ornithogalum leitet sich aus den griechischen Worten ab, die zusammen den Namen „Vogelmilch” (ornithos = Vogel, gala = Milch) ergeben, einer weiteren Bezeichnung für den Milchstern. Die drei am häufigsten vorkommenden Arten sind O. saundersiae, mit langen Stielen von mehr als einem Meter und einem zusammengesetzten weißen Blütenstand. Jede Einzelblüte hat im Herzen einen auffälligen schwarzen Fruchtknoten. O. dubium ist viel niedriger, häufig nur 10 – 30 cm, und ist in den Farben Orange und Gelb erhältlich. O. thyrsoides bildet weiße, zusammengesetzte Blüten in Form eine Kegels.