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Die Tulpe steht im Januar auf der Blumenagenda

Die Tulpe steht im Januar auf der Blumenagenda

Frische grüne Blätter, einzigartige Formen und leuchtende Farben: Die Tulpe (Tulipa) ist der ideale Start in das Jahr und perfekt, um sich frühzeitig ein bisschen Frühling ins Haus zu holen. Da die Blumenzwiebeln draußen etwas länger brauchen, um zur Blüte zu kommen, werden Tulpen, die als Schnittblumen angebaut werden, einer speziellen Behandlung unterzogen. Der Gärtner sorgt dafür, dass die Zwiebeln eine künstliche Winterperiode durchlaufen und bringt sie dann ins Gewächshaus. Dort herrschen höhere Temperaturen, sodass für die Tulpenzwiebeln scheinbar der Frühling gekommen ist und sie zu blühen beginnen. Im Gewächshaus werden die Zwiebeln also eigentlich hinters Licht geführt und „vorgetrieben”, damit Floristen und Konsumenten die Frühlingsblumen schon besonders frühzeitig genießen können.

Herkunft 

Die Tulpe ist ursprünglich im Iran, in Afghanistan und in Kasachstan heimisch. Nomaden nahmen die Zwiebeln mit in die Türkei, wo die Blume unglaublich populär wurde. Osmanische Sultane trugen eine Tulpe als Symbol an ihrem Turban. So ist die Bezeichnung „Tulpe” vom persischen „tulipan” abgeleitet, was „Turban” bedeutet. Heute werden Tulpen vor allem mit den Niederlanden in Verbindung gebracht, dem größten Lieferanten von Tulpen als Zwiebeln und als Schnittblume. 

Sortimentsauswahl 

Mit über 600 Sorten ist die Auswahl bei Tulpen riesig. Die meisten Blüten sind einfarbig, aber es werden auch Tulpen angeboten, deren Blüten geflammt sind, die farbige Streifen oder andersfarbige Ränder haben. Die Klassifizierung der Tulpen basiert auf der Blütenform: einfach oder gefüllt, Papageien-Tulpen, lilienblütige Tulpen oder solche mit gefranstem Rand, die Crispa-Tulpen. Eine Besonderheit sind stark gefüllte Tulpen, die an Pfingstrosen erinnern. 

Pflegetipps

  • Lagern Sie Tulpen so kurz wie möglich. Eine kühle Lagerung verhindert die Reifung. Eine Lagertemperatur von 2-5° C ist am besten geeignet.
  • Bei der Ankunft im Geschäft die Tulpen fest in Papier eindrehen und in wenig Wasser eine Zeitlang aufrecht in einen Eimer stellen. Dadurch wird verhindert, dass sie krumm weiterwachsen.
  • Schneiden Sie den weißen Teil am Ende des Stiels ab, dies erleichtert der Blume die Wasseraufnahme.
  • Arbeiten Sie sauber und trocken, vermeiden Sie Kondenswasserbildung oder stehende Nässe an Blüten und Blättern, da dies die Gefahr von Botrytis-Befall erhöht, was den Zierwert stark mindern kann.  
  • Schnitttulpen können noch 5 bis 15 cm weiterwachsen, was man bei der Verarbeitung in Sträußen und Arrangements berücksichtigen sollte. 
  • Tulpen kann man nur mit Narzissen kombinieren, wenn man dem Wasser Chrysal für Zwiebelblumen hinzuf.
Quelle: www.blumenbuero.de