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Christrose: Gartenpflanze des Monats Dezember

Christrose: Gartenpflanze des Monats Dezember

Die Christrose blüht mitten im Winter
Es ist immer wieder spektakulär, eine Pflanze, die zu einem Zeitpunkt blüht, wenn die meisten anderen Gartenpflanzen Winterschlaf halten. Die Christrose (auch bekannt als Helleborus) bildet von November bis März große weiße Blüten, in deren Herzen sich eine wunderschöne Krone aus Staubblättern befindet. Schnee oder Frost verträgt die Pflanze recht gut: Die Blätter hängen dann zwar etwas herunter, doch sobald die Temperaturen steigen, richtet sich Helleborus wieder auf.

Wissenswertes über die Christrose

• Der populäre Name Christrose stammt aus einer alten Legende, nach der die Pflanze sich aus den Tränen eines Mädchens entwickelte, das kein Geschenk für das Jesuskind in Bethlehem hatte.
• Im Mittelalter wurde Helleborus von den Menschen geschätzt, weil die Pflanze böse Wintergeister fernhalten sollte.
• Die Pflanze ist seit langem bekannt, schon 1400 v. Chr. schrieb der Arzt Melampus über ihre Eigenschaften.
• Helleborus ist ein Symbol für Pioniergeist und Überlebenswillen.

Herkunft

Helleborus gehört zur Familie der Ranunculaceae, den Hahnenfußgewächsen. Die Pflanze stammt aus den Wäldern Süd- und Mitteleuropas sowie Westasiens. Unter anderen sind die Pflanzen in freier Natur in den Alpen, den Karpaten und im Apennin zu finden.

Pflegetipps

• Stellen Sie die Christrose an einen geschützten und sonnigen Standort. Je mehr Schatten die Pflanze bekommt, desto weniger Blüten bildet sie.
• Die Pflanze zeigt an, wenn sie zusätzliches Wasser benötigt, dann lässt sie ihre Blätter herunterhängen. Ein paar Stunden nach dem Gießen wird sich Helleborus wieder aufrichten.
• Bei Frost nicht gießen, die Pflanze verbraucht dann kaum Wasser.
• Wird alle zwei Wochen gedüngt, fördert dies eine extralange und reiche Blüte.

Quelle: www.blumenbuero.de