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Bienenfreunde: Gartenpflanzen des Monats Juli

Bienenfreunde: Gartenpflanzen des Monats Juli

Es macht nicht nur Freude einen grünen Garten anzusehen, hindurchzulaufen und darin zu entspannen, ein grüner Garten ist auch ein Paradies für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten. Für sie ist ein blühender Garten ein Süßwarenladen, zumal intensive Landwirtschaft und immer mehr zugepflasterte Gärten dazu führen, dass sie weniger Nahrung finden. Dies macht die Tierpopulationen verletzlich, sie sind jedoch für die Bestäubung von Blumen und Pflanzen von großer Bedeutung. Ein grüner Garten mit bienenfreundlichen Pflanzen, den Bienenfreunden, hilft die Nahrungsknappheit zu lindern und durch das ganze Summen, Flattern und Gewirr sorgen Bienen auch für viel Lebendigkeit. Die Bienenfreunde sind eine Ergänzung zum vorhandenen Pflanzenwuchs der Umgebung und tragen zu einem gesunden Biotop in der eigenen Nachbarschaft bei.

Herkunft

Die Bienenfreunde wachsen in freier Natur in allen Regionen der Welt. Schafgarbe und Anemone sind auf der Nordhalbkugel zu finden, die Duftnessel stammt aus Nordamerika, wächst aber auch in China und Japan. Stockrosen stammen aus Ländern des östlichen Mittelmeeres und die Große Sterndolde strahlt in den Gebirgsregionen vom Kaukasus bis in die Pyrenäen.

Sortimentsauswahl

Die Schafgarbe (Achilla): Flache doldenförmige Blütenstände in Weiß, Gelb, Rosa und Violett, die sich wunderschön im Wind wiegen. Die Blüten riechen ein wenig nach Kamille. Die häufigsten Arten sind Achilla filipendulina mit gelben runden Blütenschirmen und Achillea millefolium, die in unterschiedlichen Kultursorten in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist. Beide Arten haben stark eingeschnittene, fedrige Blätter. 

Die Duftnessel (Agastache): Schmeckt nach Anis, riecht nach Lakritz und blüht mit schönen, oft violett-blauen Ähren voller kleiner Einzelblüten. Sie wecken nicht nur den Appetit der Insekten, im Herbst sind sie auch für Vögel unwiderstehlich. Es gibt auch Sorten in Orange und Rot.

Die Stockrose (Alcea): Majestätisch mit einer Länge bis zu 2-3 Metern und riesigen Blüten in Weiß, Pastelltönen oder in Rot: Das ist die Bienenfreundin, die eine Mauer oder einen Zaun in ein Insekten-Resort verwandelt. Erhältlich mit einfachen oder gefüllten Blüten.

Die Große Sterndolde (Astrantia): Eine der schönsten Sommerblumen überhaupt, die aussieht wie ein blühendes Nadelkissen, umgeben von einem strahlenden Stern. Das Ganze in Rot, Rosa oder Weiß – kein Wunder, dass Hummel & Co diese Blume lieben. 

Die Anemone: Schöne Blüten in Weiß, Rosa, Lila und Violett mit einem noch schöneren Herzen in Grün, Gelb oder theatralischem Schwarz, mit dieser Bienenfreundin wird die Gestaltung des Gartens noch aufregender.

Pflege

• Die Stockrose steht gerne an einer Wand oder einem Zaun in der Sonne. Die anderen Bienenfreunde bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
• Schafgarbe und Große Sterndolde lieben wasserdurchlässige Böden, während die anderen Pflanzen leicht feuchte Böden schätzen. 
• Mit Ausnahme der Duftnessel sollten alle bienenfreundlichen Pflanzen in der Wachstums- und Blühphase zusätzlich gedüngt werden.
• Das Abpflücken oder Abschneiden verwelkter Blüten hält die Pflanzen schön und sorgt dafür, dass die Bienenfreunde ihre Energie in die Bildung weiterer Blüten investieren können.
• Alle Bienenfreunde sind winterharte Stauden, die man jahrelang genießen kann. Im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab, im Boden legt die Pflanze eine Ruhephase ein. 
• Lässt man im Winter das verwelkte Laub an der Pflanze, ist sie vor Kälte geschützt. Außerdem sieht es gut aus, wenn die verbliebenen Pflanzenteile von Reif oder Schnee bedeckt sind. Ende Februar alles Oberirdische entfernen und die Pflanzen treiben im Frühjahr wieder aus.
• Nach einigen Jahren kann man die Pflanzen eventuell teilen, um sie jung und kräftig zu halten.

Quelle: www.blumenbuero.de